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Politik - 07.02.2019

Verdi ruft Beschäftigte im Tarifgebiet Energie-Südwest zum Warnstreik auf

Verdi fordert für die Beschäftigten im Tarifgebiet Energie-Südwest eine Entgelterhöhung von 6 Prozent. Zum Streik aufgerufen wurden auch Beschäftigte aus Mainz, Alzey und Worms.

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RHEINLAND-PFALZ – Verdi hat die rund 3200 Beschäftigten im Tarifgebiet Energie-Südwest am Donnerstag zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Aufgerufen sind die Energieunternehmen: Pfalzwerke, Kraftwerke Mainz Wiesebaden, Energieversorgung und Energienetze Mittelrhein, EWR, VOLTARIS und prego im Saarland. „In den laufenden Tarifverhandlungen sah sich die Arbeitgeberseite bisher nur in der Lage, ein Minimalangebot, bei einer Laufzeit von 28 Monaten, zu machen,“ sagt Christian Hartard, einer der beiden Verdi Verhandlungsführer. „Dazu kam die Arbeitgeberseite auf die Idee sachgrundlose Befristungen auszudehnen. Das geht gar nicht. Die Beschäftigten lassen sich das nicht gefallen,“ sagt Fabian Gödeke, der mit Hartard die Verhandlungen führt.

Verdi fordert eine Entgelterhöhung von 6 Prozent bei einer Laufzeit von 11 Monaten, sowie die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. „Die Beschäftigten sind mehr als enttäuscht. Eines ist klar: Für die nächste Verhandlungsrunde müssen die Arbeitgeber ein wirklich verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch legen. Dieses Angebot muss Wertschätzung gegenüber der geleisteten Arbeit der Beschäftigten zum Fundament haben“, sagt Hartard und wird von Gödeke ergänzt: „Dieser Streik ist der erste seit über 10 Jahren im Tarifgebiet. Allein das zeigt, wie sauer die Beschäftigten sind. Dieser Streik wird den Arbeitgebern wirklich weh tun.“

Die Verhandlungen werden am 13. Februar fortgesetzt.

Streikstandorte:

• Kraftwerke Mainz-Wiesbaden
• EWR Alzey
• Energieversorgung Mittelrhein und Energienetze Mittelrhein
• VOLTARIS Merzig
• Pfalzwerke Ludwigshafen, Maxdorf, Otterbach, Landau, Kandel, Rockenhausen, Hinterweidenthal, Edenkoben, Mutterstadt, sowie Prego Ludwigshafen, Voltaris Ludwigshafen
• EWR Worms

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