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Politik - 15.07.2019

Wald im Klimastress bekommt mehr Weißtannen und Elsbeeren

Dürre, Hitze und Schädlinge bringen in Rheinland-Pfalz nicht nur Nadel-, sondern zunehmend auch Laubbäumen den Tod. Ein Weg aus der Krise soll beim Waldumbau die Pflanzung von Bäumen sein, die …

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Mainz (dpa/lrs) – Dürre, Hitze und Schädlinge bringen in Rheinland-Pfalz nicht nur Nadel-, sondern zunehmend auch Laubbäumen den Tod. Ein Weg aus der Krise soll beim Waldumbau die Pflanzung von Bäumen sein, die Hitze und Trockenheit besser als flachwurzelnde Fichten vertragen. Welche sind es? Weißtannen, Buchen und verschiedene Eichenarten, teilt das Forstministerium in Mainz mit.

Aber auch seltenere Baumarten wie Elsbeere und Speierling. Diese wachsen in Mittel- und auch Südeuropa. «Eine ganze Reihe von Baumarten, die im mehr oder weniger entfernten südlichen Anschlussbereich an Mitteleuropa vorkommen, können als zusätzliche Mischungselemente bei sonst guter standörtlicher Eignung zur Erhöhung der Klimafestigkeit beitragen», erklärt das Ministerium. Erfolgversprechend sei das vor allem bei Verwandtschaft zu hiesigen Bäumen. «Bei alledem geht es in Waldökosystemen nie nur um Bäume, sondern immer um die ganze vernetzte Lebensgemeinschaft.»

Auch Schulen helfen mit. Schüler des Johannes-Gymnasiums in Lahnstein beispielsweise haben kürzlich in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Forstamt auf Schadflächen im Wald klimaresistentere nordamerikanische Küstentannen nachgepflanzt.

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